Freibadsanierung

Freibadsanierung geht gut voran

Die neuen Filterkessel sind schon eingebaut, die Edelstahlwände der beiden Schwimmbecken montiert und die Überlaufrinnen fertiggestellt. Trotz Frost und mehrerer Einbrüche gehen die Arbeiten am Freibad Kiebitzberge flott voran, sodass Freibad-Geschäftsführer Markus Schmidt mit einer pünktlichen Wiederinbetriebnahme im Juni rechnet.
Ein besonders wichtiger Punkt bei der Sanierung ist die angestrebte Barrierefreiheit: viele Stufen und Treppen werden durch rollstuhlfreundliche Rampen und sanft ansteigende Wege ersetzt, ebenso werden die Duschbecken vor den Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken durch Mulden ersetzt, um den Badebereich für Jedermann gut erreichbar zu machen.
Sichtbare Fortschritte gibt es bei den beiden großen Becken: Alle Überlaufrinnen und Seitenwände sind bereits fertiggestellt. Das Schwimmbecken verfügt nun über eine neue Einstiegstreppe, und das Nichtschwimmerbassin überrascht schon jetzt mit einem sanft ansteigenden Boden an einer Seite. Wenn auch der Beckengrund des Schwimmbeckens aufgefüllt ist, kann die Edelstahlverkleidung für die Böden beider Becken eingebaut werden. Im März stehen schließlich der Bau des neuen Sprungturms und Schwimmmeisterhäuschens an. Zudem wird ein neues Liegepodest am Schwimmerbecken gebaut. Schon im April könnte dann wieder Wasser in die Becken eingelassen werden.
Auch hinter den Kulissen sind Fortschritte zu verzeichnen: So wurden drei zusätzliche Filterkessel eingebaut. Mit ihnen und dem neuen Spülwasserfilterkessel, der bereits an den Sammelbehälter angeschlossen wurde, ist die Aufbereitung des Wassers vor der Rückführung in den Teltowkanal gesichert. Nach Einbau der letzten neuen Leitungen können alle Baugruben endlich wieder zugeschüttet werden, und dann geht es an den gärtnerischen Wiederaufbau rund um die Badebecken.
Doch bei allem Neuen bleibt natürlich trotzdem ein großer Teil des ursprünglichen Freibads erhalten. Den Spielplatz, das Planschbecken, den Unterstand beim Nichtschwimmerbecken und den Liegehang werden Besucher auch weiterhin wiedererkennen.

Quelle: Gemeindeamt Kleinmachnow