Haus- und Badeordnung

Haus- und Badeordnung

Frei­bad Kie­bitz­ber­ge GmbH

 

§ 1 Zweck der Haus – und Badeordnung

Die Haus- und Bade­ord­nung dient der Sicher­heit, Ord­nung und Sau­ber­keit im gesam­ten Bereich Frei­bad Kie­bitz­ber­ge.

 

§ 2 Verbindlichkeit der Haus – und Badeordnung

Die Haus- und Bade­ord­nung sowie alle wei­te­ren Ord­nun­gen sind für die Nut­zer ver­bind­lich. Für die Ein­be­zie­hung in den an der Kas­se geschlos­se­nen Ver­trag gel­ten die gesetz­li­chen Rege­lun­gen.

Das Per­so­nal oder wei­te­re Beauf­trag­te des Bades üben das Haus­recht aus. Anwei­sun­gen des Per­so­nals oder wei­te­rer Beauf­trag­ter ist Fol­ge zu leis­ten. Nut­zer, die gegen die Haus- und Bade­ord­nung ver­sto­ßen, können des Hau­ses ver­wie­sen wer­den. In sol­chen Fällen wird das Ein­tritts­geld nicht zurückerstattet. Darüber hin­aus kann ein Haus­ver­bot durch die Geschäftsleitung aus­ge­spro­chen wer­den.

Die gekenn­zeich­ne­ten und aus­ge­wie­se­nen Berei­che des Betrie­bes wer­den aus Gründen der Sicher­heit videoüberwacht.
Die Vor­ga­ben des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes, ins­be­son­de­re der § 4 wer­den ein­ge­hal­ten. Gespei­cher­te Daten wer­den unverzüglich gelöscht, wenn sie nicht mehr erfor­der­lich sind oder schutzwürdige Inter­es­sen der Betrof­fe­nen einer wei­te­ren Spei­che­rung ent­ge­gen­ste­hen.

Die Haus- und Bade­ord­nung gilt für den all­ge­mei­nen Bade­be­trieb. Bei Son­der­ver­an­stal­tun­gen oder Nut­zung durch bestimm­te Per­so­nen­grup­pen (z. B. Schul- und Ver­eins­schwim­men) können Aus­nah­men zuge­las­sen wer­den, ohne dass es einer Auf­he­bung der Haus- und Bade­ord­nung bedarf.

Poli­ti­sche Hand­lun­gen, Ver­an­stal­tun­gen, Demons­tra­tio­nen, die Ver­brei­tung von Druck­schrif­ten, das Anbrin­gen von Pla­ka­ten oder Anschlägen, Samm­lun­gen von Unter­schrif­ten­lis­ten sowie die Nut­zung des Bades zu gewerb­li­chen oder sons­ti­gen nicht badüblichen Zwe­cken sind nur nach ausdrücklicher schrift­li­cher Geneh­mi­gung durch den Geschäftsführer erlaubt.

 

§ 3 Öffnungszeiten, Preise

Die Öffnungszeiten wer­den jährlich fest­ge­legt und über die ausgehängte Preis­lis­te und Pro­spek­te bekannt­ge­ge­ben und sind damit Bestand­teil die­ser Haus- und Bade­ord­nung.

Für Freibäder, für die Durchführung des Schul- und Ver­eins­schwim­mens sowie für Kurs­an­ge­bo­te und Ver­an­stal­tun­gen für bestimm­te Per­so­nen­grup­pen können beson­de­re Zutritts­vor­aus­set­zun­gen und Öffnungszeiten fest­ge­legt wer­den.

Die Benut­zung des Bades und sei­ner Ein­rich­tun­gen oder Tei­len davon können aus wich­ti­gem Grund (wie z.B. Überfüllung, Betriebsstörungen, Gewit­ter o.ä.) eingeschränkt oder gänzlich auf­ge­ho­ben wer­den.

Der Bade­gast muss im Besitz einer gültigen Zutritts­be­rech­ti­gung für die von ihm in Anspruch genom­me­nen Leis­tun­gen sein.

Die Ein­tritts­be­rech­ti­gung ist während der Dau­er des Auf­ent­hal­tes auf­zu­be­wah­ren und auf Ver­lan­gen zur Prüfung auszuhändigen.
Gelöste Tages­kar­ten gel­ten nur für den Kauf­tag im Frei­bad Kie­bitz­ber­ge.

Die Ein­tritts­aus­wei­se ver­lie­ren mit dem Ende der Öffnungszeit bzw. mit dem Ver­las­sen des Bades ihre Gültigkeit.

Benutzt ein Besu­cher das Frei­bad und des­sen Ein­rich­tun­gen ohne einen ent­spre­chen­den Ein­tritts­aus­weis, so ist ein Buß­geld in Höhe von 25,00 EURO zu ent­rich­ten.

Gelöste Ein­tritts­aus­wei­se können nicht zurückgenommen wer­den.

Für ver­lo­re­ne Ein­tritts­aus­wei­se wird kein Ersatz geleis­tet.
Ein­lass­schluss ist 30 Minu­ten vor dem Ende der Öffnungszeit. 15 Minu­ten vor Betriebs­schluss sind die Becken zu ver­las­sen.

 

§ 4 Zutritt

Der Besuch des Betrie­bes steht grundsätzlich jeder Per­son frei; für bestimm­te Fälle können Einschränkungen gere­gelt wer­den. Die Benut­zung des Bades ist grundsätzlich nur während der all­ge­mei­nen Öffnungszeiten im Rah­men der Haus- und Bade­ord­nung möglich.

Für Kin­der bis zum voll­ende­ten 7. Lebens­jahr ist die Beglei­tung einer geeig­ne­ten Begleit­per­son erfor­der­lich. Wei­ter­ge­hen­de Rege­lun­gen und Altersbeschränkungen (z. B. Was­ser­rut­schen) sind möglich.

Per­so­nen, die sich ohne frem­de Hil­fe nicht sicher fort­be­we­gen können, ist die Benut­zung der Bäder nur zusam­men mit einer geeig­ne­ten Begleit­per­son gestat­tet.

Der Zutritt ist u. a. Per­so­nen nicht gestat­tet:
• die unter Ein­fluss berau­schen­der Mit­tel ste­hen,
• die Tie­re mit sich führen,
• die an einer mel­de­pflich­ti­gen übertragbaren Krank­heit
(im Zwei­fels­fall kann die Vor­la­ge einer ärztlichen Beschei­ni­gung gefor­dert wer­den) oder offe­nen Wun­den lei­den.

 

§ 5 Verhaltensregeln

Die Nut­zer haben alles zu unter­las­sen, was den guten Sit­ten sowie dem Auf­recht­erhal­ten der Sicher­heit, Ruhe und Ord­nung zuwiderläuft.

Die Ein­rich­tun­gen des Bades ein­schließ­lich der Leih­ar­ti­kel sind pfleg­lich zu behan­deln. Bei missbräuchlicher Benut­zung oder Beschädigung haf­tet der Nut­zer für den Scha­den. Für schuld­haf­te Ver­un­rei­ni­gung kann ein beson­de­res Rei­ni­gungs­geld erho­ben wer­den, des­sen Höhe im Ein­zel­fall nach Auf­wand fest­ge­legt wird.

In ein­zel­nen Bad­be­rei­chen gel­ten unter­schied­li­che Rege­lun­gen für die Beklei­dung.

Bar­fuß­be­rei­che dürfen nicht mit Stra­ßen­schu­hen betre­ten wer­den. Mit­ge­brach­te Hilfs­mit­tel wie Rollstühle oder Rol­la­to­ren sowie Roll­kof­fer sind vor Betre­ten des Bar­fuß­be­rei­ches durch den Nut­zer oder deren Begleit­per­son zu rei­ni­gen.

Nut­zern ist es nicht erlaubt, Musik­in­stru­men­te, Ton- oder Bildwiedergabegeräte und ande­re Medi­en zu benut­zen, wenn es dadurch zu Belästigungen der übrigen Nut­zer kommt.

Das Foto­gra­fie­ren und Fil­men frem­der Per­so­nen und Grup­pen ohne deren Ein­wil­li­gung ist nicht gestat­tet. Es besteht im Frei­bad Kie­bitz­ber­ge ein gene­rel­les Foto- und Film­ver­bot. Für gewerb­li­che Zwe­cke und für die Pres­se bedarf das Foto­gra­fie­ren und Fil­men der vor­he­ri­gen Geneh­mi­gung der Geschäftsleitung. Vor der Benut­zung der Becken muss eine Körperreinigung vor­ge­nom­men wer­den. Rasie­ren, Nägel schnei­den, Haa­re färben u. ä. sind nicht erlaubt. Jeder Nut­zer hat sich auf die in einem Bade­be­trieb typi­schen Gefah­ren durch gestei­ger­te Vor­sicht ein­zu­stel­len.

Die Benut­zung der Sprung­an­la­gen und Was­ser­rut­sche geht über die im Bade­be­trieb typi­schen Gefah­ren hin­aus; der Nut­zer hat sich dar­auf in sei­nem Ver­hal­ten ein­zu­stel­len. Die­se Anla­gen dürfen nur nach Frei­ga­be durch das Per­so­nal genutzt wer­den.

Beim Sprin­gen ist dar­auf zu ach­ten, dass nur eine Per­son das Sprung­brett betritt und der Sprung­be­reich frei ist.
Ob eine Anla­ge zum Sprin­gen frei­ge­ge­ben wird, ent­schei­det das zuständige Auf­sichts­per­so­nal.

Von der Platt­form des Sprung­turms darf nicht mit Anlauf gesprun­gen wer­den. Die Sprin­ger haben sich unmit­tel­bar nach dem Sprung aus dem Sprung­be­reich zu ent­fer­nen. Das Unter­schwim­men und Tau­chen im Sprung­be­reich ist nicht gestat­tet. Seit­li­ches Ein­sprin­gen, das Hin­ein­sto­ßen oder Wer­fen ande­rer Per­so­nen in die Becken ist unter­sagt.

Die Benut­zung von Luft­ma­trat­zen, Schlauch­boo­ten, Luft­rei­fen, Schwimm­flos­sen und Tauchgeräten ist nur im Nicht­schwim­mer­be­cken gestat­tet. Schwimm­hil­fen, Auf­triebs­mit­tel wie Schwimm­kor­ken, Schwimmflügel, auf­blas­ba­re Wasserbälle, Schaumstoffbälle u.ä. dürfen eben­so nur im Nicht­schwim­mer­be­cken und im Plansch­be­cken benutzt wer­den.

Das Benut­zen von Augen­schutz­bril­len (Schwimm­bril­len) und Tauch­bril­len erfolgt auf eige­ne Gefahr. Spei­sen und Getränke dürfen nur zum eige­nen Ver­zehr mit­ge­bracht und nur in den aus­ge­wie­se­nen Berei­chen ver­zehrt wer­den. Das Mit­brin­gen von alko­ho­li­schen Getränken ist unter­sagt. Zer­brech­li­che Behälter (z. B. Behälter aus Glas oder Por­zel­lan) dürfen nicht mit­ge­bracht wer­den.

Das Rau­chen ist an den Bade­be­cken den Sanitär- und Umklei­de­be­rei­chen nicht gestat­tet. Dies gilt auch für elek­tri­sche Ziga­ret­ten.
Fund­sa­chen sind dem Per­so­nal zu übergeben und wer­den nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen behan­delt.

Garderobenschränke und/oder Wertfächer ste­hen dem Nut­zer nur während der Gültigkeit sei­ner Zutritts­be­rech­ti­gung zur Benut­zung zur Verfügung. Auf die Benut­zung besteht kein Anspruch. Nach Betriebs­schluss wer­den alle noch ver­schlos­se­nen Garderobenschränke und Wertfächer geöffnet und ggf. geräumt. Der Inhalt wird als Fund­sa­che behan­delt.

In den Schwimm- und Bade­be­cken ist von allen Gästen übliche Bade­be­klei­dung zu tra­gen.

Es ist nicht gestat­tet Boxer­shorts zu tra­gen, die eine Länge bis über das Knie haben und mehr als 2 Taschen besit­zen. Wei­ter­hin ist es nicht gestat­tet, unter die­sen Shorts ande­re Hosen (Unter­ho­sen) zu tra­gen.

Die Beckenumgänge des Schwim­mer- und Nicht­schwim­mer­be­ckens dürfen nicht mit Fuß­be­klei­dung, die auf der Stra­ße benutzt wird, betre­ten wer­den. Jeder Bade­gast ist ver­pflich­tet, vor der Benut­zung der Bade­be­cken den Körper in den Duschdurchgängen abzu­brau­sen.

Des Wei­te­ren ist es nicht gestat­tet, auf den Beckenumgängen zu ren­nen, an Sprung­an­la­gen, Ein­stiegs­lei­tern, Hal­te­stan­gen, Geländern und Trenn­sei­len zu tur­nen.

Nicht­schwim­mer dürfen das Schwim­mer­be­cken nur zur Schwimm­aus­bil­dung unter Anlei­tung eines Schwimm­leh­rers benut­zen. Der Zutritt zum Sport- und Schwim­mer­be­cken ist nur ab dem Frei­schwim­mer (Deut­sches Schwimm­ab­zei­chen in Bron­ze) gestat­tet!
Aus Gründen der Sicher­heit der Gäste wird dar­um gebe­ten, Schäden an Geräten und ande­ren sport­li­chen Ein­rich­tun­gen unverzüglich dem Per­so­nal zu mel­den.

Die Benut­zung eige­ner elek­tri­scher Geräte ist nicht zulässig.

Bei Auf­zug eines Gewit­ters sind die Becken, Umklei­den unverzüglich zu räumen und das Gelände der Frei­bad Kie­bitz­ber­ge ein­schließ­lich Kiosk zu ver­las­sen. Der Auf­ent­halt unter Bäumen ist lebensgefährlich und dem­zu­fol­ge ver­bo­ten. Nach Abklin­gen des Gewit­ters kann das Frei­bad wie­der betre­ten wer­den, über die Öffnung ent­schei­det der dienst­ha­ben­de Schwimm­meis­ter.
Die Ein­tritts­aus­wei­se behal­ten für die­sen Tag ihre Gültigkeit.

Es ist ver­bo­ten an den Becken­be­rei­chen Spei­sen und Getränke zu sich zu neh­men. Wei­ter­hin in der Ver­zehr von alko­hol­hal­ti­ge Getränken auf der Lie­ge­wie­se nicht gestat­tet. Bei Zuwi­der­hand­lun­gen behält sich die Bad­lei­tung vor, poli­zei­li­che Schrit­te ein­zu­lei­ten.

 

§ 6 Haftung

Die Badegäste benut­zen das Bad ein­schließ­lich der Ein­rich­tun­gen auf eige­ne Gefahr, unbe­scha­det der Ver­pflich­tung des Betrei­bers, das Bad und sei­ne Ein­rich­tun­gen in einem ver­kehrs­si­che­ren Zustand zu erhal­ten. Für höhere Gewalt und Zufall sowie für Mängel, die auch bei Ein­hal­tung der üblichen Sorg­falt nicht sofort erkannt wer­den, haf­tet der Betrei­ber nicht.

Der Betrei­ber haf­tet fer­ner nicht für Schäden, die Drit­te verursachen(Diebstahl, Sachbeschädigungen, Ver­let­zun­gen bei Ball­spie­len etc.), für Schäden an Fahr­zeu­gen sowie Fahrrädern. Der Betrei­ber kann sich jedoch nicht auf Haf­tungs­aus­schluss beru­fen, sofern ihm oder dem Per­so­nal Vor­satz oder gro­be Fahrlässigkeit nach­ge­wie­sen wer­den kann.

Dem Nut­zer wird ausdrücklich gera­ten, kei­ne Wertgegenstände mit ins Bad zu neh­men. Von Sei­ten des Betrei­bers wer­den kei­ner­lei Bewa­chun­gen und Sorg­falts­pflich­ten für den­noch mit­ge­brach­te Wertgegenstände übernommen. Für den Ver­lust von Wert­sa­chen, Bar­geld und Beklei­dung haf­tet der Betrei­ber nur nach den gesetz­li­chen Rege­lun­gen. Dies gilt auch bei Beschädigung durch Drit­te. Das Ein­brin­gen von Geld oder Wertgegenstände in einen durch den Betrei­ber zur Verfügung gestell­ten Gar­de­ro­ben­schrank und / oder einem Wert­fach begründet kei­ner­lei Pflich­ten des Betrei­bers auf die ein­ge­brach­ten Gegenstände. Es liegt allein in der Ver­ant­wor­tung des Nut­zers, bei der Benut­zung des Gar­de­ro­ben­schran­kes und/oder eines Wert­fa­ches die­se ordnungsgemäß zu ver­schlie­ßen, den siche­ren Ver­schluss der jewei­li­gen Vor­rich­tung zu kon­trol­lie­ren und die Schlüssel sorgfältig auf­zu­be­wah­ren.

Bei schuld­haf­tem Ver­lust des Schlüssels eines Garderobenschrankes/ Wert­schließ­fa­ches wird ein Pau­schal­be­trag von 50,00 € in Rech­nung gestellt.

Der Betrei­ber ist nicht bereit und ver­pflich­tet, an einem Streit­be­tei­li­gungs­ver­fah­ren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stel­le teil­zu­neh­men.

 

Frei­bad Kie­bitz­ber­ge GmbH

2020